DGSP Aktion - Keine Versorgungsverträge zwischen Krankenkassen und Pharmaindustrie
Am Mittwoch, den 30. März 2011 um 16:10 Uhr, protestierte eine Gruppe von Mitgliedern der Deutschen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie e.V. zum Auftakt der Fachtagung "Ambulante Psychiatrie mit Budgetverantwortung - Der Niedersächsische Weg als Prototyp einer psychiatrischen Versorgung auf Augenhöhe". Tagungsveranstalter war die evangelische Akademie Loccum in Kooperation mit dem Landesfachbeirat für Psychiatrie in Niedersachsen. .......Den vollständigen Bericht finden sie hier, die Protesterklärung gibt es hier.
Aus der DGSP Resulotion "Keine Versorgungsverträge zwischen Pharmaindustrie und Krankenkassen"
"Seit dem 1. Oktober 2010 überträgt die AOK Niedersachsen die Budgetverantwortung der Versorgung von bis zu 12.000 an Schizophrenie erkrankte Menschen an eine 100%ige Tochter der Pharmafirma Janssen-Cilag. In der aktuellen Novellierung des §140b SGB V, die direkte Verträge zwischen Pharmafirmen und Krankenkassen ermöglicht, sehen wir einen gefährlichen Paradigmenwechsel in der medizinischen Versorgung. Wir protestieren gegen diesen Ausverkauf der Psychiatrie. Wir wollen eine Versorgung, die sich an den Bedürfnissen von Patienten und Angehörigen sowie an modernen wissenschaftlichen Leitlinien ausrichtet und nicht an den Produkt- und Gewinninteressen von Pharmafirmen. Es geht uns um eine umfassende Therapie, die sich nicht auf Medikamente reduzieren lässt. ....." - die vollständige Resulotion der DGSP finden sie hier . Die Unterschriftenliste zur Resulotion gibt es hier.
